
Wie legt man einen medien- und kulturwissenschaftlichen Zwischenspeicher an, der dem Angriff der KI-Entwicklung auf die übrige Zeit analytische Geduld und kritische Präzision entgegensetzt? Das in den Master-Studiengängen „Medienkultur“ und „Digital Media and Technologies“ lokalisierte Forschungsprojekt knüpft an das dritte, sträflich unterschätzte Paradigma der situierten künstlichen Intelligenz an. Es ist seit den 1980er Jahren neben die philosophisch nobilitierte symbolische KI und die statistisch operierende konnektionistische KI getreten. Wir werden zusammen fragen, was es methodisch, analytisch und historisch braucht, um die aktuelle Medienentwicklung erneut und kritisch als situierte und situierende zu verstehen. Ziel des Forschungsprojekts ist forschendes Lernen in Gestalt einer gemeinsam erarbeiteten hybriden Publikation: ein tatsächlicher Zwischenspeicher, der in Zusammenarbeit mit dem Schweizer intercomverlag als Buch in der Aether-Reihe publiziert werden soll. Das Forschungsprojekt wird hochschuldidaktisch von Dr. Ursula Gießmann, stellvertretende Leiterin des Zentrums für Hochschuldidaktik der Universität zu Köln, begleitet. Es setzt mein Master-Seminar „Medien- und Wissensgeschichte der Künstlichen Intelligenz“ vom Wintersemester 2024/25 fort, wobei dessen Besuch nicht Voraussetzung zur Belegung ist.
- Dozent/in: Jawdaneh Baumgarten
- Dozent/in: Emely Margit Böhne
- Dozent/in: Sebastian Gießmann
- Dozent/in: Moritz Look
- Dozent/in: Leonard Schiller
- Dozent/in: Maximilian Schlechtinger
- Dozent/in: Lisa Schönfeld