Seit den 1970er-Jahren haben Theorien sozialer Dienstleistungen maßgeblich die Entwicklung der Sozialen Arbeit beeinflusst. Dabei greifen sie auf ein breites Spektrum theoretischer Bezüge zurück, das sowohl sozialpädagogische als auch ökonomische Perspektiven umfasst und unterschiedliche Möglichkeiten der inhaltlichen Ausgestaltung Sozialer Arbeit eröffnet.
Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen neuere Ansätze sozialer Dienstleistungstheorien, die sich bewusst von primär ökonomisch geprägten Verständnissen Sozialer Arbeit abgrenzen. Vor diesem Hintergrund werden zentrale Fragen sozialpädagogischer Professionalität thematisiert und diskutiert, insbesondere im Spannungsfeld von Hilfe, Dienstleistung, Organisation und Adressat*innenorientierung.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit der sozialpädagogischen Nutzer*innenforschung und ihren produktiven Impulsen für ein professionsbezogenes Verständnis Sozialer Arbeit.
Zentrale theoretische Bezugspunkte des Seminars sind die Arbeiten von Gertrud Oelerich und Andreas Schaarschuch sowie von Hans-Uwe Otto und Bernd Dewe.
- Dozent/in: Arne Ragunathan Wohlfarth