
Damit Musiker:innen zu Stars werden, genügen nicht allein herausragende musikalische Leistungen. Notwendig sind außerdem öffentlichkeitswirksame visuelle Inszenierungen sowie eine große Gruppe von Fans, die eine Beziehung zu ihrem Star imaginieren. Der Begriff ‚Pop-Ikone‘ spiegelt den Aspekt der (visuellen) Image-Bildung wider. Während das Image in der Star-Forschung von Anfang an als zentral gilt, heben andere Ansätze den prozessualen Aspekt der Arbeit am Stardom hervor. Dabei lassen sich verschiede Typen von Star-Images unterscheiden. Diven, Provokateure und andere Erscheinungsformen von Musikstars stehen ihrerseits in Relation zu Identitätsaspekten wie Gender, aber auch zu den Gesellschaften, in denen sie auftreten.
- Dozent/in: Florian Heesch