Klaus Mollenhauer gehört zu den zentralen Figuren einer kritischen Erziehungswissenschaft. Als Theoretiker hat er maßgeblich zur Entwicklung einer Sozialpädagogik, die sich als kritisch-emanzipatorische versteht, beigetragen.
Wir nähern uns im Lektürekurs der kritisch-emanzipatorischen Sozialpädagogik und der wissenschaftlichen Person Klaus Mollenhauer über Michael Winklers Auseinandersetzung mit den ‚Theoriefragmenten‘ Mollenhauers an. In „Klaus Mollenhauer. Ein pädagogisches Porträt“ (2002) widmet sich Michael Winkler dieser „herausragenden Persönlichkeit[...] in der deutschen Pädagogik des 20. Jahrhunderts“, die die Entwicklung der Pädagogik „hin zu einer kritischen Sozialwissenschaft geprägt [hat], ohne jedoch die Perspektiven und Themen preiszugeben, die in der geisteswissenschaftlichen Pädagogik angelegt waren und sind“. Klaus Mollenhauer stellt sich auf die Fundamente, die pädagogische Theorie ihm bereitstellt, und bringt sie zugleich ins Wanken.
Die Perspektive Michael Winklers wird ergänzt um weitere Auseinandersetzungen mit Klaus Mollenhauers Werk und mit Originaltexten dieses Vordenkers einer kritischen Pädagogik.
Basistext: Winkler, Michael (2002): Klaus Mollenhauer. Ein pädagogisches Porträt. Weinheim, Basel: Beltz Verlag.
- Dozent/in: Daniela Molnar