Im Seminar werden Perspektiven der Kindheitsforschung mit grundschulpädagogischen Fragestellungen verbunden. Dabei steht die Grundschule als spezifischer Lebens- und Erfahrungsraum von Kindern im Zentrum, sodass sich in den einzelnen Sitzungen mit kindlichen Lebenswelten, Peer-Kultur sowie damit verbundenem pädagogisch-professionellem Handeln auseinandergesetzt wird. Thematisiert werden dabei neben Perspektiven der neueren Kindheitsforschung (Eckermann & Heinzel 2015) auch posthumanistische Perspektiven in der Kindheitsforschung (Murris 2024), die fokussieren, wie nicht-menschliche Entitäten, etwa Dinge oder Tiere, an der Hervorbringung von Kindheit beteiligt sind. Ausgehend von diesen theoretischen Fundierungen werden professionelle Handlungsansätze entlang von empirischem Material aus Schule und Unterricht analysiert und reflektiert.