Ob tanzend, singend, dirigierend, spielend oder produzierend: Ohne unseren Körper geht – im wahrsten Sinne des Wortes – nichts, schon gar nicht in der Musik. In diesem Seminar untersuchen wir das Verhältnis von Körper und Musik aus historisch-wissenschaftlicher und künstlerisch-praktischer Perspektive. Dabei rücken nicht nur menschliche Körper in den Fokus, sondern auch Mensch‑Technik‑Konfigurationen (etwa Prothetik oder digitale Interfaces) sowie nichtmenschliche Körper wie Instrumente und (digitale) Räume. Weitere Themen sind unter anderem das Verhältnis von Körper, Musik und Erinnerung, Emotionen sowie performative und choreografische Zugänge zur musikalischen Praxis. Dieses Seminar behandelt zentrale Texte, performative Beispiele und Theorien zu Gender und New Materialism und möchte das Thema durch daraus inspirierte praktische Arbeit reflektieren und konstruktiv machen.