Warum schreibt man auf der Schreibmaschine andere Texte als auf dem Papyros? Was verbindet die elektrischen Drähte mit der Schlange, die die Toten um Regen bittet? Was hat die Zentralperspektive mit dem Kolonialismus zu tun? Mit diesen und vielen anderen Fragen haben sich Autor*innen befasst, die die Eigenlogik von Medien zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Kulturtheorien genommen haben. Die Vorlesung wird einige von ihnen – u.a. Aby Warburg, Friedrich Kittler, Bruno Latour, Susan Leigh Star, Cornelia Vismann – vorstellen und ihre Arbeiten diskutieren.
Die Literatur zur Vorlesung wird sukzessive auf der Moodle-Plattform eingestellt. Es empfiehlt sich, auch im Hinblick auf die Klasur (bei der Sie zwischen zwei Fragen auswählen können), die Texte vorbereitend zu lesen.
- Dozent/in: Ulrich van Loyen