Inhalte der Veranstaltungen sind ein Überblick über Versorgungsstrukturen, deren Konzepte und das damit verbundene klinisch-psychotherapeutischen Handeln. Zusätzlich werden psychotherapeutische Behandlungsstrategien in Abhängigkeit des jeweiligen Settings, der Störung und der Struktur vermittelt. Daneben werden psychotherapeutische Beratungsangebote und deren theoretische Fundierung vorgestellt und aktuelle Fragestellungen in diesem Kontext behandelt.

In der Vorlesung mit Projektseminar „Durchführung und Präsentation empirischer Untersuchungen“ werden die Studierenden in wissenschaftlich Konzepte der Erforschung menschlichen Erlebens und Verhaltens, in das empirisch-wissenschaftliche Arbeiten, Gruppenarbeit und Projektmanagement eingeführt.

Dazu gehören unter anderem die eigenständige Literaturrecherche unter Nutzung von Datenbanken sowie das Einüben fachgerechten Zitierens und Bibliografierens. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit in Kleingruppen eingeübt und Verfahrensweisen des Projektmanagements erlernt.


Im Seminar „Evaluation & rechtliche Aspekte in der psychotherapeutischen Praxis“ werden die rechtlichen Aspekte, Gesetze und Ordnungen (Dokumentationspflicht, Schweigepflicht, Berufsordnung, Psychotherapeutengesetz) im Kontext der Psychotherapie detailliert besprochen und interaktiv erarbeitet.

In der Vorlesung lernen die Studierenden ethische Prinzipien für wissenschaftliches und praktisches psychotherapeutisches Handeln in verschiedenen ethisch herausfordernden Situationen kennen, u.a. Informed Consent, Interessenkonflikt, Vertraulichkeit, Zwang, Behandlungsfehler, Placebo. Zudem wird den Studierenden Wissen über berufsrechtliche Vorgaben des psychotherapeutischen Handelns sowie sozialrechtliche Vorgaben der psychotherapeutischen Versorgung vermittelt.