„Schon Kinder fragen danach, warum etwas in ihrer Umgebung passiert oder warum es so ist, wie es ist. Diese Fragen verfolgen uns unser ganzes Leben, und diese Neugier ist auch der Motor für die Wissenschaft. Sie drängt uns, möglichst alle Ereignisse in unserer Umwelt zu erklären.“ (Thomas Bartelborth: Erklären, 2009)

Ausgehend von dieser Beobachtung widmen wir uns im Seminar aus philosophischer Perspektive der Frage, was eine „Erklärung“ überhaupt ist. Gemeinsam untersuchen wir, wodurch sich gute von schlechten Erklärungen unterscheiden, welche verschiedenen Formen des Erklärens es gibt und wie Erklären und Verstehen zusammenhängen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei statistische Erklärungen und ihre Bedeutung für das mathematische Denken und Lernen.