Ausgehend von dem Konzept des Migrationsregimes werden in diesem Seminar diverse Akteur:innen beleuchtet, die Flucht- und Migrationspolitik mitgestalten, aber eher in den Hintegrund gedrängt werden. Ein besonderer Fokus wird auf nicht-staatliche, zwischenstaatliche sowie transnationale Akteur:innen gelegt: Wir informieren uns über die Geschichte, Rolle und Entwicklung von Think Tanks der Politikberatung, der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Seenotrettungsorganisationen, transnationalen, aktivistischen Netzwerken sowie selbstorganisierten migrantischen Gruppen aber auch lokalen Netzwerken.
Welche unterschiedlichen Motivationen und Intentionen vertreten die diversen Akteur:innen? In welchem Spannungsverhältnis befinden sie sich? Inwiefern lässt sich durch die stärkere Berücksichtigung nicht-staatlicher Akteur:innen ein erweitertes Politikverständnis feststellen?