
"Es gibt keinen machtfreien Raum, höchstens einen machtbewussten Raum", formulierte es einmal eine teilnehmende Person in einem Format politischer Bildung. Bei Bildungsprozessen - insbesondere bei politischer Bildung - handelt es sich demzufolge immer um machtbesetzte Angelegenheiten. Dem Trugschluss einer vermeintlichen "Neutralität" kann und darf sie sich daher nicht hingeben.
In der Veranstaltung nehmen wir diesen Impuls zum Ausgangspunkt. Wir fragen den Verbindungslinien und Spannungsfeldern zwischen der Domäne politischer Bildung und Modi der Diskriminierungskritiken. Gemeinsam leuchten wir Perspektiven dahingehend aus, wie eine diskrimierungssensible politische Bildung gestaltet sein kann. Zu diesem Anlass erwarten Sie u.a. Impulse seminarexterner Dozierenden, etwa zu den Themenfeldern intersektionaler und queersensibler politischer Bildung.
Alle weiteren Informationen zur Gestaltung des gemeinsamen Raumes und der Struktur des Zusammenkommens, zum Seminarplan sowie zu den Prüfungsmodalitäten besprechen wir in der ersten Sitzung.
Wichtig: Im Rahmen des Seminar ist ein außerplanmäßiges, verbindliches Zusammenkommen mit Studierenden aus anderen Seminargruppen geplant. Dieses findet statt am Freitag, den 26. Juni 2026, von 14:00 bis 17:00 Uhr. Als Kompensation für die Zeit entfallen zwei reguläre Sitzungen. Merken Sie sich daher unbedingt den Termin am 26. Juni bereits vor.
- Dozent/in: Max Barnewitz